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JUM Titel dt 700 Jumanji
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Aktuelles Programm > Valerian - Die Stadt der tausend Planeten

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  • FSK 12
  • 3D

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GENRE: Science Fiction/Abenteuer | LAUFZEIT: 138 MINUTEN | ORIGINALTITEL: Valerian - Die Stadt der tausend Planeten | PRODUKTION: Frankreich/2017 | VERLEIH: Universum Film (Walt Disney) | REGIE: Luc Besson

Adaption der Kult-Science-Fiction-Comic-Reihe um ein Agenten-Paar, das durch Zeit und (Welt-)Raum reist.

Hauptrollen und Schaupieler:
Dane DeHaan, Cara Delevingne, Clive Owen, Ethan Hawke, Rihanna

Im 28. Jahrhundert sind Valerian und Laureline als Spezialagenten der Regierung mit nichts weniger als der Aufrechterhaltung der Ordnung im gesamten Universum beauftragt. Auf Alpha, einer Metropole, in der Tausende Spezies aus der gesamten Galaxis beheimatet sind, sollen sie einer dunklen Macht auf die Spur kommen. Keine leichte Aufgabe, versucht Valerian doch ständig seine hübsche Kollegin zu erobern, statt sich auf die Suche zu konzentrieren.

Knallige Adaption der Kult-Science-Fiction-Comic-Reihe um ein Agenten-Paar, das die Ordnung in der Galaxis aufrecht erhalten soll. Luc Besson wandelt auf den Spuren seines Hits "Das fünfte Element", dessen Welt von Comics inspiriert war und als die bis dato teuerste europäische Produktion galt. 20 Jahre später legt er erneut ein visuell überbordendes Science-Fiction-Erlebnis vor, das als aufwändigstes aus Europa heraus produziertes Projekt gilt, hier mit viel Unterstützung aus China. Pierre Christin und Jean-Claude Mezieres lieferten mit ihrer auf deutsch als "Valerian und Veronique" erschienen Kultcomicreihe dieses Mal die direkte Vorlage. Mit der von Model und Schauspielerin Cara Delevingne gespielten Laureline steht wie damals die von Model und Schauspielerin Milla Jovovich gespielte Leeloo eine junge Frau im Zentrum, wenn auch nicht im Titel, den die von Dane DeHaan gegebene Figur besetzt. Laureline weiß, was sie will, ist eine elegante Kick-Ass-Heldin, die ihren sehr von sich eingenommenen Kollegen und Möchtegern-Geliebten Valerian mehrfach retten muss, bevor auch er gefordert ist. Aus ihren Tändeleien ergibt sich ein Großteil der Komik in diesem im Vergleich zu den aktuell deutlich düsteren Genrevarianten leichtherzigen und vor allem poppig-bunten Weltraum-Epos irgendwo zwischen "Star Wars", "Avatar" und Pop Art, das mit einer wunderbaren Sequenz zu David Bowies Space Oddity eröffnet wird, die den Zeitverlauf bis ins 28. Jahrhundert schildert. Dort vereinen die titelgebenden tausend Planeten komplett im Rechner kreierte Landschaften, Wüste, Strand, Rot-Neon-Licht-Bezirk und als ein besonders gelungener optischer Leckerbissen eine Unterwasserwelt. Natürlich sind sie alle noch mit einer Vielzahl von skurrilen Wesen bevölkert, doch kann man die gar nicht alle wahrnehmen, so viele sind es und so schnell bewegt sich der Film nicht nur bei den Verfolgungssequenzen durch die Sets. Eine der Außerirdischen, die man wahrnimmt, ist Rihannas Formwandlerin, die Valerian im schäbigen Club eines schrägen Ethan Hawke einen außergewöhnlichen Tanz vorführt. Damit haben zwei schillernde Figuren ihren Auftritt, die aber auch bald wieder aus dem sehr lockerem Storygerüst verschwinden. Will man all die liebevoll von den Designern und VFX-Machern kreierten Details sehen, muss man noch einmal ins Kino gehen. Doch dafür mag für manche die Story zu dünn sein. Andere werden "Valerian - Die Stadt der tausend Planeten" als knalligen Joyride und abenteuerlich-amüsanten Trip durch fremde Welten wahrnehmen, wie es zu Anfang Valerian und Laureline als Touristenpaar vorspielen. hai.