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Aktuelles Programm > Victoria & Abdul

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  • FSK 6

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GENRE: Drama/Historienfilm | LAUFZEIT: 112 MINUTEN | ORIGINALTITEL: Victoria & Abdul | PRODUKTION: Großbritannien/USA/2017 | VERLEIH: Universal | REGIE: Stephen Frears

Einfühlsam erzähltes Historiendrama über die ungewöhnliche Freundschaft der englischen Königin mit einem indischen Angestellten.

Hauptrollen und Schaupieler:
Dame Judi Dench, Ali Fazal, Eddie Izzard, Michael Gambon, Olivia Williams

Ein junger indischer Verwalter, der Neuankömmlinge in Gefängnissen registriert, wird aufgrund seiner Körpergröße nach England geschickt, um Königin Victoria während eines der zahllosen Abendessen, das die gelangweilte Monarchin über sich ergehen lassen muss, eine seltene indischen Münze zu überreichen. Für sie ist es ein Ereignis ohne Bedeutung, für ihn der größte Moment seines Lebens - und als sich ihre Blicke fast zufällig treffen der Beginn einer Beziehung, die das Missfallen von Victorias komplettem Umfeld erregt.

Einfühlsam erzähltes Historiendrama über die ungewöhnliche Freundschaft der englischen Königin mit einem einfachen Inder. Ein ganz so eindringlicher, bezaubernder und bewegender Film wie "Philomena" ist die zweite Zusammenarbeit von Stephen Frears und Oscar-Gewinnerin Judi Dench nicht geworden. Die wahre, aber, wie eine Tafel zu Beginn des Films dem Zuschauer versichert, nicht unbedingt ganz so wahr erzählte Geschichte über die ungewöhnlich enge Verbindung, die Königin Victoria in den letzten Jahren ihrer Regentschaft mit einem jungen Inder hatte, ist mehr ein passender Folgefilm zu Frears' vorangegangener Arbeit, "Florence Foster Jenkins", in deren Mittelpunkt ebenfalls eine Frau in fortgeschrittenem Alter steht, die sich einen Reim darauf machen muss, was ihr im Leben wichtig ist. Ganz sorgfältig und konventionell breitet "Billy Elliot"-Autor Lee Hall den Film aus, der sich unnötige Subplots oder ablenkende Handlungsstränge schenkt, um sich auf das zu konzentrieren, was der Titel verspricht. Ein junger indischer Verwalter, der Neuankömmlinge in Gefängnissen registriert, wird aufgrund seiner Körpergröße nach England geschickt, um Königin Victoria während eines der zahllosen Abendessen, das die gelangweilte Monarchin über sich ergehen lassen muss, eine seltene indischen Münze zu überreichen. Für sie ist es ein Ereignis ohne Bedeutung, für ihn der größte Moment seines Lebens - und als sich ihre Blicke fast zufällig treffen der Beginn einer Beziehung, die eine ungewöhnliche Spannung besitzt. Die Handlung folgt den zu erwartenden Schritten: Die Freundschaft erregt das Missfallen von Victorias komplettem Umfeld, das nichts unversucht lässt, einen Keil zwischen die Königin und ihren Untertanen, den sie vertrauensvoll ihren "Munschi" (eigentlich die Bezeichnung für einen Sprachlehrer) nennt, zu treiben. Stephen Frears scheint indes mehr die Chemie zwischen der älteren Frau und dem jungen Mann zu interessieren. Recht unmissverständlich geht es um eine sexuelle Sehnsucht, die sich aus vielen nachvollziehbaren Gründen niemals erfüllen kann und deshalb andere Wege finden muss, als Beziehung zwischen Schülerin und Lehrer, Mutter und Sohn, ohne die ursprüngliche Attraktion jemals wirklich zu verleugnen. Sehr klug hat Frears dieses Tabuthema verpackt, das allerdings den wahren Reiz des Films ausmacht. Das Zielpublikum wird sich sicherlich an der ordentlich erzählten Geschichte erfreuen und an dem wunderbar pointierten Spiel der 82-jährigen Judi Dench, die zwar seit Beginn der Sechzigerjahre vor der Filmkamera steht, ihren Kinodurchbruch allerdings erst 1997 in "Ihre Majestät Mrs. Brown" feierte, auch damals schon als Königin Victoria, die sich auf eine ungewöhnliche Beziehung einlässt. Vor allem aber wird sie diese eigenartige Liebe interessieren, diese erotische Spannung, die nicht sein darf und "Victoria & Abdul" durch die Hintertür zu einem brisanteren Film macht, als man zunächst glauben mag. ts.