Kino Kino
22008441 1846587735354635 2646835753376209081 n Die kleine Hexe
22712626 365730127190111 8166899108920928377 o Dieses bescheuerte Herz
50shades3 FB VVK Kinos v2 Fifty Shades of Grey
22770919 1953668681542300 1687413336069137740 o Verpiss dich, Schneewittchen!
thumbnail HT3 dt Titel 700 Hotel Transsilvanien
thumbnail 26952692 2001389249902185 6495174920938056859 o Fünf Freunde
thumbnail 26230492 1484864558297921 461096259549610881 n Black Panther
thumbnail 23517860 1965760457022885 4211422362524491214 n2 Rampage
thumbnail 25398891 916765695142461 6345641374275257595 n Maze Runner
thumbnail 26196249 547352092301794 8898784163842042699 n Red Sparrow
thumbnail 24955764 150562912238990 3923885726513530281 o2 Death Wish
thumbnail 26910774 1936463776368364 7097860263015843496 o2 Die Biene Maja

Aktuelles Programm > Wunder

1394988
  • FSK 0

Aktuelle Spielzeiten im Starmexx

Di
20.02
Mi
21.02
Do
22.02
Fr
23.02
Sa
24.02
So
25.02
Mo
26.02
20:00 16:00 19:00 17:00 18:40 16:00 16:00
Klicken Sie auf eine Spielzeit um Tickets zu reservieren

GENRE: Drama | LAUFZEIT: 114 MINUTEN | ORIGINALTITEL: Wunder | PRODUKTION: USA/2017 | VERLEIH: Studiocanal | REGIE: Steve Chbosky

Drama um einen Jungen mit einem entstellten Gesicht, der erstmals auf eine normale Schule geht und sich beweisen will.

Hauptrollen und Schaupieler:
Julia Roberts (Isabel), Owen Wilson (Nate), Jacob Tremblay (Auggie), Mandy Patinkin, Daveed Diggs

Auggie Pullman ist mit einem entstellten Gesicht zur Welt gekommen. Der aufgeweckte Junge wird daheim von seiner Mutter unterrichtet, die alles für ihn aufgegeben hat. Aus sein lässiger Vater und seine Schwester sind eine Stütze für ihn. Doch irgendwann entschließt er sich zur Schule zu gehen und seinen Astronautenhelm nicht mehr auf zu setzen, den er trägt, weil er lieber ausgelacht werden will als wie ein Freak angestarrt zu werden.

Anrührendes Drama über einen Zehnjährigen mit entstelltem Gesicht, das sich seine Emotion und Tränen ehrlich verdient. Nur wo Walden Media draufsteht, ist dann auch emotionales Erbauungskino mit christlicher Botschaft drin. Das traf auf frühe Walden-Filme wie "Die Chroniken von Narnia" zu, das trifft auf" Wunder" zu, die dritte Regiearbeit des Schriftstellers Stephen Chbosky. Tatsächlich sind die ersten 15 Minuten dieses Films über einen Zehnjährigen mit von Geburt an entstelltem Gesicht, der sich aus dem behüteten Schoß seiner Familie in die Schule wagt und aller Widerstände zum Trotz durchsetzt, so angefüllt mit zuckersüßer Musik, tiefen Blicken und gnadenloser Warmherzigkeit, dass man vermutlich das Kino verlassen würde, wenn man nicht wüsste, dass es sich um den neuen Film des Machers von "Vielleicht lieber morgen" handelt, einen der besten Filme über das Erwachsenwerden und den Schmerz erster Liebe der letzten Jahre. Der Vertrauensvorschuss zahlt sich aus, denn "Wunder" ist ein solches, ein Film, der ans Herz geht und zu Tränen rührt - und sich diese Emotionen verdient hat. Die Verfilmung des Romans von R.J. Palacio steht deutlich in der Tradition von Peter Bogdanovichs "Die Maske" aus dem Jahr 1985. Er hat ein Gespür für seine Figuren und ein großes Herz auch für die Charaktere, die hier zunächst als Antagonisten angelegt scheinen. "Jeder hat seine Gründe", heißt es in Renoirs "Die Spielregel". Chbosky beherzt das auf eine Weise, die den Film einerseits entwaffnend sein lässt, aber auch eine Struktur verleiht, die komplexer ist, als es die ersten, leicht enervierenden Szenen vermuten lassen würden. "Wunder" bleibt eben nicht immer bei seiner Hauptfigur Auggie Pullman, ein ausgesprochen aufgeweckter Junge, gespielt von dem bemerkenswerten Jacob Tremblay aus "Raum", der daheim von seiner Mutter unterrichtet wird, die alles für ihn aufgegeben hat: Wenn Auggie sein Zuhause verlässt, dann trägt er einen Astronautenhelm - lieber sich auslachen lassen, als von den Menschen wie ein Freak angestarrt zu werden. Rückhalt findet er nicht nur bei der von Julia Roberts mit einem Maximum an besorgtem Rehaugenblick gespielten Mama, sondern auch bei seinem lässigen Dad, den Owen Wilson als lässigen Surferdude im Geschäftsanzug spielt, und seiner älteren Schwester Via. Als man sich gerade daran gewöhnt hat, dass man nun Auggie dabei zusieht, wie er sich mit der harschen Realität in seiner neuen Schule arrangiert, wo ihn andere Jungs wegen seines Aussehens als "Barf Hideous" verhöhnen, da schwenkt Chboskys ein Kapitel lang zu Via und was es für sie bedeutet, mit einem besonderen Bruder aufzuwachsen, der stets im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht. Und dann zu ihrer ehemals besten Freundin, die auf einmal nichts mehr von ihr wissen will, wie es scheint. Und dann zu einem Jungen, der sich mit Auggie angefreundet hat und ihn auf einmal vor den Klassenkameraden blamiert. Weil Chbosky sich auch für sie Zeit nimmt und zeigt, warum sie machen, was sie machen, entsteht ein schönes Kaleidoskop, ein Sinn für Gemeinde und Gemeinschaft: Als Freak und unverstanden kann man sich auch fühlen, wenn das Gesicht nicht entstellt ist. Wenn "Wunder" am Ende ein Happy-End hat, dann fühlt es sich nicht forciert ein, sondern erarbeitet im Einverständnis mit dem Publikum. Und dafür nimmt man auch den zuckersüßen Score in Kauf. ts.