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HappyDeathDay Plakat1DE
  • FSK 12

GENRE: Horror/Mystery | LAUFZEIT: 97 MINUTEN | ORIGINALTITEL: Happy Deathday | PRODUKTION: USA/2017 | VERLEIH: Universal | REGIE: Christopher Landon

Horrorthriller um eine junge Frau, die den Tag ihrer Ermordung immer wieder durchlebt.

Hauptrollen und Schaupieler:
Jessica Rothe, Israel Broussard, Ruby Modine, Rachel Matthews, Charles Aitken

Origineller Schocker aus dem Hause Blumhouse, in dem eine Studentin ihren Todestag immer wieder erleben muss. Live. Die. Repeat. Das Diktum von "Edge of Tomorrow" lässt sich eins zu eins übertragen auf den nach "Split" und "Get Out" dritten Filmhit der umtriebigen Billigfilmschmiede Blumhouse in diesem Jahr, nur dass hier nicht Tom Cruise in der Zukunft beim Kampf gegen Aliens wiederholt seinen Todestag neu erleben muss: In dem neuen Film von "Paranormal Activity: Die Gezeichneten"-Macher Christopher Landon ist es eine attraktive Studentin, die ihren Geburtstag 16 mal feiern muss, nur um am Ende immer wieder demselben Killer in einer auffälligen Schweinsmaske zum Opfer zu fallen. Ein High-Concept-Slasherfilm also, den man sich ungefähr so vorstellen muss, dass die längst legendäre Anfangssequenz von "Scream - Schrei" mit dem Tod von Drew Barrymore eben nicht vorbei ist, sondern im Stil von "Und täglich grüßt das Murmeltier" - vor dem sich "Happy Death Day" in der allerletzten Szene ganz explizit verneigt - im Moment des Todes wieder zum Anfang des Tages zurückspringt - ein Wes-Craven-Film auf Endlosrepeat, als hätte sich Kevin Williamson die Grundidee von "Memento" für eines seiner typisch Teenager-nahen Szenarien verwendet. Der Clou dabei ist, dass sich die Protagonistin, ein kesses Mädchen namens Tree, stets an die Ereignisse erinnert, die zu ihrem unausweichlichen Tod führen, ihre Umwelt den Tag allerdings jeweils komplett neu erlebt. Tree hat also Zeit, sich ihrer Situation klar zu werden und dann mit den Nachforschungen zu beginnen, wer ihr denn nach dem Leben trachtet. Bis sie realisiert, dass sich die Übung nicht endlos wiederholen lässt und sie mit jedem Mal ein bisschen mehr geschwächt ist. Dabei schlägt die Handlung munter wilde Haken: Jeder neue Tage hält neue Überraschungen bereit, mal wird der Horror betont, dann wieder der Humor, während die Spannungsschraube langsam angezogen bis zum Showdown angezogen wird, obwohl auch damit nicht das Ende des Todestanzes erreicht ist. Dass der Film so gut funktioniert, liegt nicht nur am immensen Einfallsreichtum der Erzählung, sondern auch an der Protagonistin: Jessica Rothe, die man in "La La Land" in einer kleinen Nebenrolle sehen konnte und vom Typ her an Blake Lively erinnert, ist in buchstäblich jeder Szenen zu sehen: Sie trägt die Handlung, geht mit ihrer Figur durch sämtliche erdenklichen Gefühlsfärbungen von himmelhoch jauchzend bis zum Tode betrübt und empfiehlt sich für Größeres, wie das einst Neve Campbell in "Scream" oder Katie Holmes mit "Tötet Mrs. Tingle" gelungen war. ts.