Kino Kino
Mission Impossible Mission Impossible
jj
hh
The First Purge The First Purge
Oceans 8 Oceans 8
Jurassic World Jurassic World

Aktuelles Programm > Burg Schreckenstein 2

2156555 jpg c 300 300 x f jpg q x xxyxx
  • FSK 0

GENRE: Komödie/Familie | LAUFZEIT: 100 MINUTEN | ORIGINALTITEL: Burg Schreckenstein 2 | PRODUKTION: Deutschland/2017 | VERLEIH: Concorde | REGIE: Ralf Huettner

Fortsetzung des Abenteuers, in dem die Jungs aus Schreckenstein und die Mädels aus Rosenfels zusammen einen Schatz suchen, um die Burg vor dem Verkauf nach China zu bewahren.

Hauptrollen und Schaupieler:
Maurizio Magno, Chieloka Nwokolo, Eloi Christ, Benedict Glöckle, Caspar Krzysch

Fortsetzung des Abenteuers, in dem die Jungs aus Schreckenstein und die Mädels aus Rosenfels zusammen einen Schatz suchen, um die Burg vor dem Verkauf nach China zu bewahren. Der zweite Film der "Burg Schreckenstein"-Reihe geht da hin, wo sich die Bücher von Oliver Hassencamp niemals hingewagt hatten: Es darf geküsst werden. Hassencamp hatte in seinen 27 Abenteuern eine eher unschuldige erotische Spannung gereicht. Dass Schreckensteiner Stephan zu Beatrix vom Internat Rosenfels auf der anderen Seite des Kapellsees gehörte, es zwischen seinem besten Freund Ottokar und der patenten Sophie knisterte und der Muskelprotz Dampfwalze vergeblich der zierlichen Ingrid den Hof machte, war schon das Maximum an Triebstau, der den jungen Menschen zwischen Streichen und der Lösung drängender Probleme zugestanden wurde. Aber schon der erste Film, der vor einem Jahr auf 350.000 Besucher gekommen war, hatte die Vorlagen nur als ungefähre Vorlage genutzt. Mit Ausnahme der Prämisse, dass eine Stadtschule wegen Platzgründen in eine alte Ritterburg umzieht und fortan im ständigen Zwist mit dem von der Schreckschraube Dr. Adele Horn geführten Mädcheninternat liegt, und den Namen der Protagonisten, wird ohnehin nicht viel Rücksicht genommen auf die Romane, die den Filmen ihren Namen geben: Vielmehr ist das Bemühen der Produzenten und Regisseur Ralf Huettner, der auch dem zweiten Teil wieder seine schnittige Inszenierung angedeihen ließ, zu spüren, ein modernes Franchise für Kids zu etablieren, das mit "Bibi & Tina", "Die wilden Kerle", "Hanni & Nanni" oder "Fünf Freunde" mithalten soll. Diesmal geht es wieder einmal um die Existenz der schwer verschuldeten Burg, die der von Uwe Ochsenknecht gespielte Neffe von Graf von Schreckenstein (Harald Schmidt aus Teil eins glänzt durch Absenz) gewinnbringend an chinesische Investoren verticken will, wenn es den Schülern nicht gelingt, einen wertvollen Schatz ausfindig zu machen. Dessen Versteck lässt sich aber nur in Rosenfels ausfindig machen, weshalb es recht schnell wieder heißt: Jungs gegen Mädchen, Mädchen gegen Jungs. Allerdings durchkreuzt das aufkeimende Interesse am anderen Geschlecht die eigentliche unumstößliche Abneigung zueinander. Auf dem Weg zum unweigerlichen Happy-End zündet nicht jede Idee im wieder von Christian Limmer geschriebenen Drehbuch. Die Dialoge würde man sich etwas geschliffener wünschen und die Figuren mit nicht ganz so dickem Pinselstrich gezeichnet. Aber natürlich ergibt das auch Sinn in dieser etwas überzeichneten Welt, in der die Kids den Erwachsenen - eherne Ausnahme: der lässige Schreckenstein-Rektor Rex, wieder von Henning Baum gespielt - in allen Belangen überlegen sind. Genau das ist es ja auch, was ankommt. ts.