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Aktuelles Programm > Unsane - Ausgeliefert

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  • FSK 16

GENRE: Thriller/Mystery | LAUFZEIT: 98 MINUTEN | ORIGINALTITEL: Unsane - Ausgeliefert | PRODUKTION: USA/2018 | VERLEIH: Fox | REGIE: Steven Soderbergh

Thriller um eine Frau, die in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen wird und es dort mit ihrem Stalker zu tun bekommt.

Hauptrollen und Schaupieler:
Claire Foy (Sawyer Valentini), Joshua Leonard (David Strine), Jay Pharoah (Nate Hoffman), Juno Temple, Aimee Mullins

Die junge Karrierefrau Sawyer Valentini gerät unerwartet in die Mühlen der Psychatrie. Eigentlich wollte sie sich von einer Therapeutin nur kurz in einer Session wegen einer Panikattacke behandeln lassen, doch die verfrachtet sie kurzerhand in die geschlossene Abteilung. Dort, bei der Medikamentenausgabe, sieht sie den Mann wieder, den sie mehr fürchtet als irgendjemanden sonst, den Stalker, der ihr Leben aus den Fugen hat geraten lassen. Das Personal hält es für Wahnvorstellungen.

Thriller um eine Frau, die in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen wird und es dort mit ihrem Stalker zu tun bekommt. Steven Soderbergh hat mit "Unsane - Ausgeliefert" den vielleicht geradlinigsten Film seiner Karriere gemacht, einen Psychothriller mit Horroranklängen, der in seinem brüsken und schmucklosen Erzählstil und Look aber auch an "Shock Corridor" von Samuel Fuller erinnert. Damals übernahmen allerdings noch die Irren die Anstalt, heute wird man von der Institution geschluckt und muss ums Überleben kämpfen. Zumindest geht es Claire Foy als junge Karrierefrau so, die unerwartet in die Mühlen einer geschlossenen Anstalt gerät. Eigentlich wollte sie sich von einer Therapeutin nur kurz in einer Session wegen einer Panikattacke behandeln lassen, schon steckt sie in der Geschlossenen. Und sieht ausgerechnet dort, bei der Medikamentenausgabe, den Mann wieder, den sie mehr fürchtet als irgendjemanden sonst, den Stalker, der ihr Leben aus den Fugen hat geraten lassen. Dabei ist lange nicht klar, ob sie sich das nur vorstellt oder ob ihre Wahnvorstellung nicht doch real ist. Und ihr einfach niemand glauben will. Ums Ausgeliefertsein geht es, um Machtlosigkeit, sehr Hitchcock. Aber eben auch ungewöhnlich, weil Soderbergh, der wie immer unter dem Pseudonym Peter Andrews auch sein eigener Kameramann ist, den Film komplett auf einem iPhone gedreht hat, das aber ganz klassisch und konventionell, weshalb sich immer das nötige Kinofeeling einstellt, der Look aber eine Direktheit und Unmittelbarkeit hat, die jede Distanz aufhebt. Ein spannendes Experiment, ein blitzsauberer Genrefilm, und in den USA nach "Logan Lucky" der nächste Versuch, in einer Art Eigenverleih an den Studios und klassischen Verleihern vorbei ans Publikum zu kommen (nachdem ursprünglich eine Auswertung ausschließlich als Stream vorgesehen war). In Deutschland bringt Fox den Film ins Kino. Ganz klassisch. Und auch das passt .ts.